Windenergie nutzt die Bewegung der Luft zur Stromerzeugung. Moderne Windkraftanlagen wandeln die Drehbewegung ihrer Rotoren über einen Generator in elektrische Energie um.
Wie Windenergie funktioniert
Was ist ein Windkraftwerk?
Eine Windkraftanlage erzeugt Strom aus der Bewegungsenergie des Windes. Die großen Rotorblätter werden vom Wind in Drehung versetzt.
Vom Rotor zum Strom
Die Drehbewegung wird innerhalb der Anlage an einen Generator weitergegeben. Dieser wandelt die mechanische Energie in elektrischen Strom um.
Standorte für Windkraft
Windkraftanlagen werden bevorzugt dort errichtet, wo über längere Zeiträume gute Windverhältnisse herrschen. Dazu gehören Küsten, offene Landschaften und geeignete Höhenlagen.
Windkraft nutzen und speichern
Windenergie im Stromnetz
Der erzeugte Windstrom wird in das Stromnetz eingespeist und kann unmittelbar verbraucht oder über geeignete Speicherlösungen zeitversetzt genutzt werden.
Windstrom speichern
Überschüssiger Strom kann beispielsweise in Batteriespeichern, Pumpspeicherkraftwerken oder durch die Erzeugung von Wasserstoff gespeichert werden.
Offshore-Windkraft
Windkraftanlagen auf dem Meer nutzen besonders gleichmäßige und starke Windverhältnisse. Offshore-Windparks können deshalb große Mengen Strom erzeugen.
Vorteile und Grenzen
Erneuerbare Energie
Windenergie benötigt während des Betriebs keinen fossilen Brennstoff. Sie gehört deshalb zu den wichtigsten erneuerbaren Energiequellen für die Stromerzeugung.
Windkraft am Haus
Kleine Windkraftanlagen können auch für einzelne Gebäude oder Betriebe eingesetzt werden. Ob sie wirtschaftlich arbeiten, hängt stark vom jeweiligen Standort ab.
Natur und Landschaft
Windkraftanlagen benötigen geeignete Standorte und können Landschaftsbild, Vogelwelt und Umgebung beeinflussen. Standortplanung und technische Maßnahmen sind deshalb wichtig.