Was bedeutet Effizienzhaus 40?
Sehr gute Gebäudehülle
Dach, Außenwände, Boden und Fenster müssen energetisch hochwertig geplant werden. Gute Dämmung reduziert den Wärmeverlust des Gebäudes.
Geringer Energiebedarf
Ein Effizienzhaus 40 benötigt deutlich weniger Energie als ein Gebäude mit geringerer energetischer Qualität. Die Anforderungen werden rechnerisch nachgewiesen.
Gebäude als Gesamtsystem
Dämmung, Fenster, Luftdichtheit, Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung müssen gemeinsam betrachtet und aufeinander abgestimmt werden.
Technik richtig planen
Effiziente Heizung
Das Heizsystem muss zum geringen Wärmebedarf eines Effizienzhauses passen. Häufig werden besonders effiziente Heiztechniken eingesetzt.
Lüftung und Luftdichtheit
Bei einer sehr gut gedämmten Gebäudehülle müssen Frischluftversorgung und Feuchteschutz sorgfältig geplant werden.
Erneuerbare Energien
Wärmepumpe und Photovoltaik können wichtige Bestandteile eines energieeffizienten Neubaus sein. Entscheidend ist die Gesamtplanung.
Energieberater und Förderung
Frühzeitig einbeziehen
Ein Energieberater sollte möglichst früh in die Planung eingebunden werden. Dadurch können energetische Anforderungen bereits im Gebäudeentwurf berücksichtigt werden.
Berechnungen und Nachweise
Für einen Effizienzhausstandard sind energetische Berechnungen und technische Nachweise erforderlich. Dabei werden Gebäudehülle und Anlagentechnik gemeinsam bewertet.
Förderung prüfen
Für einen klimafreundlichen Neubau können je nach aktuellem Förderprogramm Fördermöglichkeiten bestehen. Voraussetzungen und Antrag müssen frühzeitig geprüft werden.