Wann muss ein Dach saniert werden?
Feuchtigkeit und Schäden
Feuchte Stellen, Wasserflecken oder Schimmel können auf Undichtigkeiten oder Probleme im Dachaufbau hinweisen. Solche Auffälligkeiten sollten möglichst früh untersucht werden.
Beschädigte Dacheindeckung
Gerissene, verrutschte oder beschädigte Dachziegel können Feuchtigkeit eindringen lassen. Auch Anschlüsse, Dachrinnen und Durchdringungen sollten bei einer Dachprüfung berücksichtigt werden.
Dachstuhl prüfen
Bei älteren Dächern sollte auch die Holzkonstruktion kontrolliert werden. Feuchtigkeit, Holzschäden oder Veränderungen am Tragwerk können eine umfassendere Sanierung notwendig machen.
Dachdämmung und Wärmeverlust
Wärme bleibt im Gebäude
Über ein schlecht gedämmtes Dach kann im Winter viel Wärme verloren gehen. Eine geeignete Dämmung reduziert diese Verluste und verbessert den energetischen Zustand des Hauses.
Schutz vor Sommerhitze
Eine gute Dachdämmung wirkt nicht nur im Winter. Sie kann auch dazu beitragen, dass sich Räume unter dem Dach im Sommer langsamer aufheizen.
Welche Dämmung ist geeignet?
Je nach Dachkonstruktion kommen unterschiedliche Dämmverfahren infrage. Möglich sind beispielsweise Dämmungen zwischen, unter oder oberhalb der Sparren. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom vorhandenen Dachaufbau ab.
Dachsanierung richtig planen
Bestand aufnehmen
Vor Beginn der Arbeiten sollten Dacheindeckung, Dämmung, Dachstuhl und mögliche Feuchteschäden genau betrachtet werden.
Maßnahmen miteinander verbinden
Reparatur, Neueindeckung und Wärmedämmung sollten nicht unabhängig voneinander geplant werden. Werden Arbeiten kombiniert, lassen sich unnötige spätere Eingriffe vermeiden.
Energieberatung und Förderung
Eine Energieberatung kann helfen, den energetischen Zustand des Daches einzuordnen und zu prüfen, welche weiteren Sanierungsmaßnahmen am Gebäude sinnvoll dazugehören.